
Kronen Zeitung
MORGEN FA-CUP-FINALE
„Absolut gar nicht trainiert“: City im Zeitstress
Nur drei Tage nach dem 3:0-Erfolg gegen Oliver Glasners Crystal Palace trifft Manchester City am Samstag im FA-Cup-Finale auf den FC Chelsea. Viel Zeit, sich auf das Endspiel vorzubereiten, hatte die Truppe von Pep Guardiola nicht ...
Alle Jahre wieder: Manchester City tritt am Samstag (16 Uhr) zum bereits vierten Mal in Folge im Finale des englischen Fußball-FA-Cups an. Nach zwei verlorenen Endspielen gegen Manchester United (1:2) und im Vorjahr Oliver Glasners Crystal Palace (0:1) wollen die „Citizens“ wie 2023 die Trophäe in die Höhe stemmen und die Chance auf das nationale „Triple“ am Leben halten. Als Gegner stellt sich für den Ligacup-Champion und Premier-League-Zweiten diesmal Chelsea in den Weg.
„Spezieller“ Ort
„Hoffentlich können wir es besser machen als in den vergangenen zwei Jahren“, sagte ManCity-Coach Josep Guardiola. 23 Mal ist er bereits mit dem englischen Topklub im Wembley Stadium angetreten, dazu hat er dort auch mit dem FC Barcelona die Champions League gewonnen. „Es ist definitiv ein sehr spezieller Ort“, betonte der Spanier. Er habe seinem Team genau mitgegeben, wie man sich bewegen und spielen müsse, um die Londoner zu bezwingen. „Auf uns wartet ein tolles Spiel zweier renommierter Vereine.“
Für Chelsea ist es die letzte Chance, zumindest etwas Versöhnliches in einer verkorksten Saison zu schaffen, in der Liga reicht es zwei Runden vor Schluss nur zu Platz neun. Der Zweite ManCity hat 28 Zähler mehr gesammelt und liefert sich mit dem zwei Zähler davor liegenden Leader Arsenal einen packenden Zweikampf um den Meistertitel. Erst am Mittwoch wurde Crystal Palace in einem Nachtragsspiel 3:0 besiegt. Dadurch war die Vorbereitung für das Finale beeinträchtigt. Chelsea konnte demgegenüber seit dem Samstag-1:1 bei Liverpool auf das Highlight hinarbeiten, präsentierte sich mit nur zwei Siegen in den jüngsten elf Pflichtspielen aber alles andere als formstark.
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„Keine perfekte Vorbereitung“ bei ManCity
„Es ist kein perfektes Szenario, um sich auf ein Finale vorzubereiten, weil wir seit dem Spiel gegen Crystal Palace absolut gar nichts trainiert haben, aber wenn du eine der nationalen Trophäen gewinnst, dann hast du eben weniger Tage Zeit. Wir werden trotzdem wieder alles versuchen“, sagte Guardiola. Der Einsatz von Mittelfeldspieler Rodri war noch fraglich. Bei den Londonern steht Calum McFarlane zum vierten Mal in einem Pflichtspiel als Interimstrainer an der Seitenlinie. Seine Bilanz ist mit je einem Sieg, Unentschieden und Niederlage noch ausgeglichen.
Sollte er am Samstag über den Titel jubeln dürfen, wäre es für Chelsea das Ende einer langen Durststrecke. Seit dem 1:0-Erfolg im Champions-League-Finale am 29. Mai 2021 in Porto warten die „Blues“ auf einen vollen Erfolg im direkten Duell. „Manchester City hat eine außergewöhnliche Mannschaft, es wird eine Challenge, aber meine Spieler haben den Glauben, dass sie jeden schlagen können, wissen aber auch, dass sie dafür die beste Version auf den Platz bringen müssen“, sagte McFarlane. Chelsea hat den FA-Cup achtmal gewonnen, zuletzt 2018. ManCity war bisher siebenmal erfolgreich.
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